Themen

Wir bieten Ihnen Elternabende, Tagesseminare und Projekttage zu den Themen des Kinder- und Jugendschutzes an.
Beginnend von A wie Alkohol bis Z wie Zivilcourage gestalten wir für Sie und mit Ihnen Ihre Veranstaltung. Hier finden Sie eine Auswahl von Themen. Sollten Sie Ihr Thema nicht finden, zögern Sie nicht, uns danach zu fragen.
 

A B C

Alkoholprävention

Jugendliche wollen – wie Erwachsene auch – mithilfe des Alkohols ihre Stimmung verändern, Hemmungen und Unsicherheiten abbauen, sich der Realität entziehen und vieles andere mehr. Um alkoholbedingte Probleme bei heranwachsenden Mädchen und Jungen schon im Experimentierstadium reduzieren und Alkoholmissbrauch entgegenwirken zu können, sind Schulen wichtige Bündnispartner in der suchtvorbeugenden Arbeit des Jugendschutzes. In diesem Seminar werden verschiedene Bausteine der Arbeitsmaterialien „Kumpel Alkohol“ (für Schüler/innen ab 14 Jahren) vorgestellt, praktisch erprobt und Möglichkeiten der Umsetzung im schulischen Alltag exemplarisch erarbeitet.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren
  Elternabend (30 min bis 90 min)   Eltern

 

Vitamin A - Alkohol im Jugendhaus (Fachliche und rechtliche Folgen für die Jugendarbeit)

„Alkohol gehört zum Leben - Alkohol macht locker - Alkohol braucht man zur Entspannung - Boah war ich wieder besoffen - goile Paaadie ey - Alkohol hebt das Niveau - Alkohol sorgt für sprachliche Kreativität“
Als gesellschaftlich akzeptierte Droge spielt Alkohol im Leben der Jugendlichen eine wichtige Rolle. Anscheinend gehört der Genuss von Bier und Biermischgetränken zum Alltag von vielen Jugendlichen. Ganz zu schweigen vom Koma saufen am Wochenende. Wenn das so ist sollte nicht Alkohol auch in der Jugendhilfe vorkommen, um Jugendlichen das rechte Maß zu zeigen oder vom Missbrauch zum Genuss zu bringen? Sollten dafür nicht alle Schlupflöcher des Jugendschutzgesetzes genutzt werden? Jugendliche „saufen“ sowieso, warum nicht in einem geschütztem Umfeld wie dem Jugendhaus? Die Einnahmen können doch als Eigenmittel für Projekte genutzt werden oder sichern den Erhalt der Einrichtung.Die Validität dieser Aussagen und deren Konsequenzen sollen innerhalb des Seminares diskutiert werden. Alternative Ansätze und Methoden im Umgang mit dem „Alkoholproblem“ werden aufgezeigt.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren

 

Cyber-Mobbing

Phänomene – Intervention – Prävention

Andere lächerlich zu machen, zu schikanieren oder zu bedrohen, ist kein grundsätzlich neues Phänomen, neu an Cyber-Mobbing sind vor allem die Verbreitungsgeschwindigkeit und der Wirkungsradius. Wenn die Attacken in sozialen Netzwerken stattfinden, können sie von einer Menge anderer User gesehen und weiter verbreitet werden. Bei der Prävention gegen Cyber-Mobbing geht es deshalb zum einen um Kernthemen der Gewaltprävention, wie den Unterschied zwischen Spaß und Gewalt, wie die Sensibilisierung für die Situation von Opfern, wie Selbstschutz und Zivilcourage. Zum anderen geht es darum, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken und Erwachsenen einen Einblick in die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen zu geben. Diese Aspekte werden bei dem Seminar mit Forschungsergebnissen zu Formen und Folgen von Cyber-Mobbing verknüpft sowie mit Methoden für einen offensiven Umgang mit dem Thema in der Arbeit mit Mädchen und Jungen.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren
  Elternabend (30 min bis 90 min)   Eltern

D E F

Was wäre wenn … Drogen legal wären

Diese oder ähnliche Fragen bewegen nicht nur die Nutzer - die eine Legalisierung fordern – sondern auch ein Teil der im Bereich tätigen Sozialpädagogen, Psychologen und Mediziner. „Lass uns die Leute aus der Illegalität holen und wir können eine bessere Prävention und Therapie leisten. Die Kriminalitätsrate sinkt wie auch die der Drogentoten. Legale Drogen werden staatlich geprüft und nicht mit allem möglichem gestreckt.“ Natürlich gibt es auch Gegner mit Argumenten. Die derzeit legalen Drogen (Tabak, Alkohol, Tabletten), sind kaum zu kontrollieren. Trotz Prävention und gesetzlicher Regelung, kommt es zu Missbrauch (Komma Saufen etc.) unter Jugendlichen. Die Veranstaltung stellt alle Argumente für und wider einer Legalisierung vor und bewertet deren Gültigkeit. Am Ende soll der Teilnehmer in der Lage sein, eine fundierte Aussage zu treffen und die Diskussionen mit Eltern und Jugendlichen zu führen.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren
  Elternabend (30 min bis 90 min)   Eltern

Familienorientierte Suchtprävention

Kinder aus sucht- und anderen problembelasteten Familien gelten in der Suchtprävention als Risikogruppe, denn etwa ein Drittel von ihnen entwickelt später selber eine Abhängigkeit. Für ein gesundes Aufwachsen und zur Verhinderung von missbräuchlichem Drogenkonsum und Sucht sind eine positive Beziehung zwischen Eltern und Kindern und ein angenehmes Klima des Zusammenlebens wesentliche Schutzfaktoren, die in den genannten Familien nicht vorkommen. Sie brauchen deshalb gezielte Hilfen, um den Überforderungstendenzen im Erziehungsverhalten entgegen zu wirken. Die Fachtagung thematisiert den Zusammenhang zwischen familiären Einflüssen und der Entwicklung von Süchten und stellt niedrigschwellige, suchtpräventive Angebote für Eltern mit Kindern vor.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren
  Elternabend (30 min bis 90 min)   Eltern

Facebook... ja aber sicher!

990.094.000 Personen nutzten letztes Jahr die Dienste von Facebook. Das Soziale Netzwerk bietet seinen Usern viele Möglichkeiten der Freigabe persönlicher Daten. Das Hochladen von Fotos und Videos, das Veröffentlichen von persönlichen Vorlieben sowie aktueller Befindlichkeiten gehört zu den vielfältigen Leistungen von Facebook. Doch bei der steigenden Masse an persönlichen Daten mehrt sich auch die Kritik am Datenschutz der Kontaktplattform, nicht zuletzt auch in Zusammenhang mit Sicherheitsmängeln. Erst vor kurzem regierte Facebook auf die Kritik und vereinfachte die Sicherheit der persönlichen Daten. Für die meisten User ist das Sichern der persönlichen und teilweise auch nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmten Angaben immer noch ziemlich undurchsichtig und kompliziert. Weiterhin können Sie uns zu einem Seminar oder einem Elternabend einladen.
Ein bebilderte Anleitung finden Sie auch unter http://mecodia.de/tipps.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren
  Elternabend (30 min bis 90 min)   Eltern

Finanzkompetenz

Ohne Moos nichts los...

Kinder und Jugendliche sind eine intensiv umworbene Zielgruppe der Werbewirtschaft. Deshalb müssen sie frühzeitig lernen, ihre individuellen Lebensverhältnisse und monetären Möglichkeiten realistisch einzuschätzen, zu akzeptieren und entsprechend zu wirtschaften. Das Ziel des Angebotes ist es, Lehrer und Eltern zu befähigen, Kindern und Jugendlichen den Umgang mit Geld zu vermitteln, Werte erkennen zu helfen und sinnvolle Lebensperspektiven zu erschließen.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren
  Elternabend (30 min bis 90 min)   Eltern

 

Taschengeld

Kinder wachsen in einer nie gekannten Fülle von Konsummöglichkeiten auf. Dabei verfügen sie kaum über eigene finanzielle Mittel. Trotzdem sind sie eine der am stärksten umworbenen Zielgruppe der Werbeindustrie. Ziel des Seminars sind Antworten auf die Fragen nach kindgerechter Vermittlung des richtigen Umgangs mit Geld. Das Thema Taschengeld bietet hier für eine Fülle hilfreicher Informationen zu Fragen wie: Ab wann, in welchem Intervall Taschengeld gezahlt werden sollte bis hin zur Möglichkeit, eine entsprechende Vereinbarung zwischen Eltern und Kind zu treffen.

Zeitumfang: Elternabend (30 min bis 90 min) Zielgruppe: Eltern, Multiplikatoren

G H I

Gewalt

Vorbeugen – bestimmt handeln – souverän reagieren

Handlungs-Strategien statt Hilflosigkeit: Wer auf rassistische Sprüche, sexuelle Übergriffe, Drohungen oder Schlägereien angemessen reagieren will, benötigt ein vielfältiges Verhaltensrepertoire. Zu den Voraussetzungen souveränen Handelns gehört es, Gewalt und ihre Motive zu erkennen und zum richtigen Zeitpunkt einzugreifen. In den Veranstaltungen der ajs geht es außerdem um wirkungsvolle Konzepte für den Umgang mit gewalttätigen Jugendlichen und um die Situation der Opfer. Ein weiterer Schwerpunkt des Seminarangebotes liegt in der Prävention von Gewalt unter Kindern und Jugendlichen: Von Anti-Aggressivitätstraining bis zur Förderung von Zivilcourage.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren, Jugendliche
  Elternabend (30 min bis 90 min)   Eltern

 

Deeskalieren – konfrontieren – kooperieren Übungen und Methoden für den Umgang mit Aggressionen

Gewalttätige Handlungen sind häufig Versuche, mit einer als bedrohlich empfundenen Situation umzugehen, Hilflosigkeit und Schwäche zu bekämpfen oder Überlegenheit und Stärke zu demonstrieren. Für den Umgang mit Gewalt unter Kindern und Jugendlichen folgt daraus die Frage: Was macht sie so stark, dass sie ermutigt werden, Gewaltstrategien aufzugeben? Im Seminar können anhand von Fallbeispielen individuelle Handlungskompetenzen im Umgang mit Konflikten und Gewalt trainiert und reflektiert werden, mit dem Ziel, auch in schwierigen Situationen klar, konsequent und gewaltfrei agieren zu können. Zielgruppen des Seminars sind pädagogische Fachkräfte aus der Jugendhilfe, Jugendpflege und der Schulsozialarbeit.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren

 

Hart, aber herzlich - Hintergründe – Erklärungsansätze – Gegenstrategien

Wer mit Gewalt in der Jugendarbeit konfrontiert wird, sieht sich unterschiedlichen Fragestellungen ausgesetzt: Welche Unterstützung brauchen Gewaltopfer? Wie sieht ein angemessener Umgang mit Tätern aus? Wo beginnt Gewalt? In welchen Situationen ist es erforderlich, dass jemand eingreift? Wie kann man eingreifen und wer muss das tun? Die Konzepte der konfrontativen Pädagogik geben zu diesem Thema zahlreiche Anregungen und bilden den Hintergrund des Seminarkonzepts. Im Fokus steht dabei die Entwicklung von Empathie und Kommunikationsfähigkeit bei gewalttätigen Jugendlichen.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren

 

Wir können auch anders…

Ansätze zur Gewaltprävention in der Arbeit mit Gruppen

Wenn es „gekracht“ hat oder wenn jemand „ausgeflippt“ ist, geht es vor allem darum, die Situation zu beruhigen und zu klären. Mindestens ebenso interessant und wichtig ist aber die Frage, wie es zur Eskalation gekommen ist: Was ist vorher passiert, was waren die Auslöser? Ausgangspunkt des Seminars sind aggressive Alltagssituationen in Gruppen mit denen Faktoren identifiziert werden, die die eigenen Interventionsmöglichkeiten in Konfliktsituationen beeinflussen. Dabei geht es u. a. um die jeweils individuellen Einstellungen zu Konflikten und Gewalt und das subjektive Sicherheitsempfinden, aber auch um die Frage, wie man auf kleine Probleme reagieren kann, um große Schwierigkeiten zu verhindern.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren

Glücksspiel

Ich will doch nur spielen…

Das Glücksspiel ist kein neues Phänomen. Über alle Epochen und Religionen hinweg findet man Hinweise auf die zentrale Bedeutung des Glücksspiels und die damit verbundenen Probleme.
Neu sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen unter denen Glücksspiel stattfindet. In Zeiten der materiellen Verunsicherung, in Zeiten, in denen Werbung und Medien Möglichkeiten suggerieren und Begehrlichkeiten wecken, gewinnen Glücksspiele eine neue Faszination.
Neu ist auch die hohe Verfügbarkeit von Glücksspielen, in Kneipen und Dönerbuden, in 24-h-Spielotheken und Autobahnraststätten, in Hinterzimmern und im Internet.
Zwar sind Glücksspiele für Unter-18-Jährige grundsätzlich verboten, allerdings kann der vorherige Kontakt oft nicht wirksam verhindert werden.
Um so wichtiger ist es, dass Kinder und Jugendliche lernen sich mit dieser Gefährdung kritisch auseinander zu setzten, dass wir sie in ihrem permanenten Ringen nach Wissen und Selbstständigkeit gezielt unterstützen.
Ihnen hierbei im Bereich der Glücksspielsuchtprävention behilflich zu sein, sieht die Aktion Jugendschutz als eine wesentliche Aufgabe an.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren, Jugendliche
  Elternabend (30 min bis 90 min)   Eltern

J K L

Kommunikation

Vitamin B - Beziehung ist alles

Jugendliche brauchen Raum, in dem sie geschützt aufwachsen können. Aufgabe der Jugendhilfe ist es, diesen Raum zum Beispiel durch das Jugendschutzgesetz bereitzustellen. Die Einsicht der Jugendlichen in die Regeln scheint aber eher gering und die Durchsetzung damit unmöglich. Durch Beziehung und Beteiligung können Jugendliche motiviert werden, innerhalb der Grenzen zu bleiben, verantwortlich und informiert Entscheidungen zu treffen. Das soll die Teilnehmer befähigen, Beziehungen zu bauen und eine Beteiligungskultur zu etablieren.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren

 

Es gibt amüsantere Dinge, als Leute zu verhauen. (Muhammad Ali)

Mobbing und Bullying in all ihren Formen und Variationen gibt es heute in Schulen und Jugendeinrichtungen vorhanden. Anscheinend machtlos sehen sich Pädagogen und Eltern dieser Entwicklung gegenüber. Bei der Veranstaltung geht es darum, wie Mobbing für Beobachter schon frühzeitig erkennbar ist bzw. wie Mobbing mit Präventionsstrategien begegnet werden kann. Weitere Themen sind die Unterstützung von Mobbingopfern, deren Beratung und Begleitung.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren

M N O

Medien

Chancen und Risiken jugendlicher Online-Kommunikation

Soziale Netzwerke sind aus dem Leben Jugendlicher nicht mehr wegzudenken. 79 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren sind in einem sozialen Netzwerk aktiv, wobei facebook omnipräsent vertreten ist. Nahezu jeder zweite Jugendliche besitzt ein Smartphone, das es ihm ermöglicht, ständig mit den „durchschnittlich 279 Freunden“ in Kontakt zu treten. Trotz aller Kritik seitens der Nutzer und Datenschützer sind die Einstellungsmöglichkeiten bei facebook in Bezug auf die Privatsphäre oftmals unübersichtlich wie auch die Transparenz über die mögliche Weitergabe der eigenen Daten an Dritte. Wie verhält es sich mit anderen Anbietern? Sind google+ oder SchülerVZ eine Alternative? Die Kommunikationsmöglichkeiten in den sozialen Netzwerken selbst zu erproben, steht im Focus dieses Seminars. Es wird ein eigenes Profil erstellt und es werden Tipps und Hinweise gegeben, wie man die Privatsphäre schützen kann.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren

 

Die iKids ...

titelte die Süddeutsche Zeitung in der Ausgabe vom 11./12. August 2012. Weiter heißt es: „Schon die Kleinsten greifen zu Smartphone und Tablet-Computer. Mit zehn Jahren sitzen sie am PC. Eltern sind ratlos: Ist die kindliche Psyche in Gefahr? Oder gehören Google und Facebook in den Unterricht?“
Innerhalb des Seminars werden Wege und Methoden vermittelt, mit denen die Eltern fit gemacht werden können für einen adäquaten Umgang mit den digitalen Medien. Dabei wird auch ein Blick auf das eigene digitale Verhalten geworfen und funkionierende Projekte vorgestellt.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren

P Q R

Rechtsextremnismus

Alles was Recht(s) ist?

Seit dem Auffliegen des NSU geistert wieder das Verbot der NPD durch die Köpfe der Politiker und durch die Presse. Andererseits scheint die Partei in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein. Folgender Eintrag fand sich auf www.online-beratung-gegen-rechtsextremismus.de

„In unserem Ort hat die NPD in der letzten Woche ein Kinderfest organisiert. Es gab eine Hüpfburg, viele Wettkämpfe und Spiele für die Kinder und selbstgemachte Kuchen für die Eltern. Alles war umsonst, bei einer Tombola konnte man als Hauptgewinn ein Fahrrad gewinnen. Auf Informationsblättern bot die Partei an, solche Feste gerne auch in Kindertagesstätten oder Jugendfreizeiteinrichtungen kostenlos durchzuführen. Von den anderen Parteien ist noch nie jemand auf die Idee gekommen, mal so etwas für uns „kleine Leute“ zu tun. Demnächst veranstaltet die Partei auch einen Ball. So viel war hier bei uns noch nie los. Eigentlich fand ich die NPD bisher eher unheimlich und habe sie abgelehnt. Das Fest hat mir aber doch zu denken gegeben. Da waren nur nette Damen und Herren. Ich habe keinen einzigen Skinhead oder irgendwelche pöbelnden Chaoten gesehen. So schlecht sind die doch gar nicht, oder?“

http://www.online-beratung-gegen-rechtsextremismus.de/beispiele-aus-dem-alltag/artikel/article/ein-kinderfest-der-npd.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=26&cHash=aa73fb59529922e8c5f7dbab781fdf9e (Zugriff am 14.08.2012)

Die NPD versucht immer mehr, in die durch die reduzierte Finanzierung der Jugendhilfe entstandenen Löcher zu stoßen. Wir sind herausgefordert, mit dieser Situation umzugehen. Das Seminar soll die Teilnehmer befähigen, sich einerseits kompetent mit dem (neo)nationalsozialistischen Gedankengut auseinanderzusetzen und andererseits darüber nachzudenken, wie Jugendliche zu demokratischen Persönlichkeiten erzogen werden können.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren

S T U

Sexualität

Wie sag ichs meinen Kinde ...

Sexualität von Kindern und Jugendlichen entwickelt sich unter anderem im Spannungsfeld zwischen Tabuisierung, Kommerzialisierung und Aidsgefahr. Eltern und Pädagogen fühlen sich oftmals überfordert, wenn es darum geht, die Heranwachsenden bei der Entwicklung einer eigenen Sexualität zu begleiten. Mit den Seminaren wollen wir Hilfestellungen und Anregungen geben.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren, Jugendliche
  Elternabend (30 min bis 90 min)   Eltern

Sucht

Rausch – na und?“ Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen

Der Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen ist konstant besorgniserregend. Was als Spaß mit der Clique beginnt oder Hemmungen abbauen soll, führt oft direkt ins Krankenhaus. Diagnose: Heillos betrunken. Insbesondere bei Mädchen und jungen Frauen ist die Zahl der Alkoholvergiftungen gestiegen.

Die Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. bietet auch 2013 zum Thema Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen verschiedene Fortbildungen an. Ein Ziel der Arbeit ist es, Wege der Suchtprävention für Kommunen und Landkreise zu zeigen, denn Alkoholprävention sollte auf verschiedenen Ebenen ansetzen. Beispielsweise sollten All you can drink-Angebote in der Gastronomie konsequent untersagt werden. Das geht aber nur mit der Unterstützung kommunaler „Entscheider“. Genauso wichtig wie die Verhältnisprävention ist es, an den Orten wo Jugendliche sind, über die Gefahren des Alkoholmissbrauchs aufzuklären, damit die Party nicht im Koma endet.

Zeitumfang: Tagesseminar (bis 8h) Zielgruppe: Pädagogen, Multiplikatoren, Jugendliche

 

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