VEREIN

 

Über uns

Die Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. ist ein überörtlich tätiger freier Träger der Jugendhilfe und im gesamten Freistaat Sachsen aktiv. Eingetragen ist er ins Vereinsregister des Amtsgerichtes Chemnitz unter VR 722.

Die Landesarbeitsstelle gibt es seit 1993 und sie wird in großen Teilen aus Mitteln des Freistaates Sachsen finanziert. Sie zeigt aktuelle Gefährdungen auf und gibt fachübergreifende Anregungen, Hinweise und Impulse, wie man sich diesen Herausforderungen stellen kann.

Themen sind unter anderem:

  1. Gewalt, Kriminalität, Delinquenz oder Suizid als Reaktion von Kindern und Jugendlichen auf Krisen oder Vernachlässigung
  2. Sinnfindungsangebote durch Psychokulte und neue Heilslehren
  3. Gesellschaftliche bzw. familiäre Krisen wie Arbeitslosigkeit, Armut und Flucht sowie deren Folgen für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
  4. Konsum und Missbrauch legaler und illegaler Suchtmittel, aber auch nichtstoffgebundener Süchte, z. B. Spielsucht u.a.
  5. Vermarktung und Tabuisierung von Sexualität
  6. Seelische, körperliche und sexuelle Gewalt gegen Kinder
  7. Gestaltung von Lebens- und sozialen Räumen für Kinder und Jugendliche

Hier können Sie die Satzung (pdf) runterladen.

Mitglieder

Mitglieder

Öffentliche, landesweite und regionale freie Träger sowie natürliche Personen stellen die Mitglieder des Vereins.

  • CVJM Computerclub e.V.,Chemnitz

  • Deutscher Kinderschutzbund LV Sachsen e.V.

  • Deutsches Jugendherbergswerk LV Sachsen e.V.

  • Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband LV Sachsen e.V.

  • Diakonisches Werk Sachsen e.V.

  • Evangelische Jugend Sachsen e.V.

  • Gewerkschaft Erziehung u. Wissenschaft LV Sachsen

  • INTEGRA 2000 e.V.

  • Kinder- und Jugendring Sachsen e.V.

  • Kindervereinigung LV Sachsen e.V.

  • Landesschülerrat Sachsen

  • Landesarbeitsgemeinschaft katholischer Jugend in Sachsen

  • Stadtverwaltungen Chemnitz, Dresden, Leipzig

  • Sozialbalance e.V.

  • und Einzelpersönlichkeiten

Vorstand

Dem Vorstand der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. gehören 3 Mitglieder an, die allesamt aus dem beruflichen Spektrum pädagogischer und sozialer Arbeit stammen.

  • Vorsitzende Kristin Schütz, MdL (Görlitz)

  • Stellv. Vorsitzende Dirk Polster (Döbeln)

  • Schatzmeister Anne Scheithauer (Chemnitz)

Landesarbeitsstelle

Mitarbeiter und Struktur:
Die Mitarbeiter sind mit zwei festen Stellen in den Bereichen Geschäftsführung,
Medienpädagogik/Jugendmedienschutz, Sucht-/Konsumprävention, Mobbing/Gewalt sowie bei Bedarf auch in anderen Themenfeldern des Kinder- und Jugendschutzes tätig.

Selbstverständnis

Unsere Aufgabe

Die Gestaltung eines modernen der Aufklärung und der wissenschaftlichen Erkenntnis vertpflichteten Kinder- und Jugendschutz zwischen Bevormundung und Befähigung.
 

Die Herausforderung

Die Bekämpfung von Gefährdungen und Gefährdungslagen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene durch Grenzsetzungen gegenüber Gefährdern und gefährdenden Strukturen sowie durch ressourcenorientierte Förderung von Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Das Recht

Der Kinder- und Jugendschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und als solche in weit über 100 Gesetzlichkeiten der Bundesrepublik Deutschland vorhanden.

Die zentralen Rechtsgrundlage für die Arbeit der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. bilden das Grundgesetz (GG) Art. 1, 2, 5 und 6, der § 14 des Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII) und das Jugendschutzgesetz (JuSCHG) sowie der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV).

 

 

§ 14Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz

(1) Jungen Menschen und Erziehungsberechtigten sollen Angebote des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes gemacht werden.
(2) Die Maßnahmen sollen
1.
junge Menschen befähigen, sich vor gefährdenden Einflüssen zu schützen und sie zu Kritikfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit sowie zur Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen führen,
2.
Eltern und andere Erziehungsberechtigte besser befähigen, Kinder und Jugendliche vor gefährdenden Einflüssen zu schützen. (www.gesetze-im-internet.de/sgb_8/__14.html)

Die Arbeit

Die Arbeit der Landesarbeitsstelle richtet sich an Kinder und Jugendliche, Eltern und Erziehungsberechtigte, haupt- und ehrenamtliche Tätige im pädagogischen und sozialen Umfeld junger Menschen.

Denkmodell
 
  • Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz
    Durch Erziehung zu starken Persönlichkeiten können Kinder und Jugendliche Gefährdungen realistischer einschätzen und ihnen selbstbewusst begegnen, sowie sie bei der Entwicklung von Strategien zur Bewältigung ihres Lebens eigenverantwortlich beachten.
  • Ordnungsrechtlicher Kinder- und Jugendschutz
    für Kontrolle all jener, die Kinder und Jugendliche aus eigennützigen oder kommerziellen Gründen gefährden, existieren sinnvolle Gesetze. In Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen werden diese Gesetze auf ihre Einhaltung, praktische Umsetzung und Lebensnähe überprüft und für ihre Aktualisierung gekämpft.
  • Struktureller Kinder- und Jugendschutz
    ist der Einsatz für die Schaffung von kinder- und jugendgerechten Lebensbedingungen, Kampf gegen Armut und strukturelle Vernachlässigung.
Die Methode
Die Angebote der Landesarbeitsstelle sind Beratung für Institutionen und Multiplikatoren in der sozialen und pädagogischen Arbeit, Seminare und Tagungen zu jugendschutzrelevanten Themen, Erstellung von Materialien und Publikationen zu den Themenfeldern des Jugendschutzes. Grundlage der Arbeitsweise der Landesarbeitsstelle ist die verbands- und interessenübergreifende Zusammenarbeit mit allen, die an jugendschutzrelevanten Themen und Themenfeldern arbeiten.