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Selbstverständnis

Unsere Aufgabe

Die Gestaltung eines modernen der Aufklärung und der wissenschaftlichen Erkenntnis vertpflichteten Kinder- und Jugendschutz zwischen Bevormundung und Befähigung.

Die Herausforderung
Die Bekämpfung von Gefährdungen und Gefährdungslagen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene durch Grenzsetzungen gegenüber Gefährdern und gefährdenden Strukturen sowie durch ressourcenorientierte Förderung von Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Das Recht

Der Kinder- und Jugendschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und als solche in weit über 100 Gesetzlichkeiten der Bundesrepublik Deutschland vorhanden.

Die zentralen Rechtsgrundlage für die Arbeit der Aktion Jugendschutz Sachsen e.V. bilden das Grundgesetz (GG) Art. 1, 2, 5 und 6, der § 14 des Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII) und das Jugendschutzgesetz (JuSCHG) sowie der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV).

§ 14 Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz

(1) Jungen Menschen und Erziehungsberechtigten sollen Angebote des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes gemacht werden.
(2) Die Maßnahmen sollen

1. junge Menschen befähigen, sich vor gefährdenden Einflüssen zu schützen und sie zu Kritikfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit sowie zur Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen führen,
2. Eltern und andere Erziehungsberechtigte besser befähigen, Kinder und Jugendliche vor gefährdenden Einflüssen zu schützen.
(www.gesetze-im-internet.de/sgb_8/__14.html)

Die Arbeit

Die Arbeit der Landesarbeitsstelle richtet sich an Kinder und Jugendliche, Eltern und Erziehungsberechtigte, haupt- und ehrenamtliche Tätige im pädagogischen und sozialen Umfeld junger Menschen.

  • Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz
    Durch Erziehung zu starken Persönlichkeiten können Kinder und Jugendliche Gefährdungen realistischer einschätzen und ihnen selbstbewusst begegnen, sowie sie bei der Entwicklung von Strategien zur Bewältigung ihres Lebens eigenverantwortlich beachten.
  • Ordnungsrechtlicher Kinder- und Jugendschutz
    für Kontrolle all jener, die Kinder und Jugendliche aus eigennützigen oder kommerziellen Gründen gefährden, existieren sinnvolle Gesetze. In Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen werden diese Gesetze auf ihre Einhaltung, praktische Umsetzung und Lebensnähe überprüft und für ihre Aktualisierung gekämpft.
  • Struktureller Kinder- und Jugendschutz
    ist der Einsatz für die Schaffung von kinder- und jugendgerechten Lebensbedingungen, Kampf gegen Armut und strukturelle Vernachlässigung.

Die Methode

Die Angebote der Landesarbeitsstelle sind Beratung für Institutionen und Multiplikatoren in der sozialen und pädagogischen Arbeit, Seminare und Tagungen zu jugendschutzrelevanten Themen, Erstellung von Materialien und Publikationen zu den Themenfeldern des Jugendschutzes. Grundlage der Arbeitsweise der Landesarbeitsstelle ist die verbands- und interessenübergreifende Zusammenarbeit mit allen, die an jugendschutzrelevanten Themen und Themenfeldern arbeiten.